23.11.09 21:28 Alter: 2 yrs

Air France A380 nach New York gestartet

Kategorie: News

Die Fluggesellschaft Air France hat als erste Europäische Airline einen Linienflug mit dem grössten Passagierflugzeug der Welt, dem A380 durchgeführt. Der A380 startete am Flughafen Charles de Gaulle in Richtung New York.

Air France ist die erste europäische Fluggesellschaft welche Linienflüge mit dem Airbus A380 durchführen kann. Die Tickets für den ersten Flug von Paris nach New York wurden versteigert.  Die Passagiere liessen sich den Flug mit dem A380 ordentlich was kosten. Die Flugtickets wurden für Preise zwischen 500 und 1200 Euro verkauft.  Die Einnahmen erhöhen allerdings nicht den Gewinn von Air France, sondern gehen zu Gunsten einer gemeinnützigen Stiftung.  Am Freitagmachte sich der A380 mit 537 Passagieren an Bord auf Richtung New York.

Air France hat A380 als erste Airline bestellt

Air France hatte den neuen Superflieger eigentlich als erste Airline bestellt, doch bereits vor Air France wurden Maschinen dieses Typs an Singapore Airlines, Emirates und Quantas geliefert.  Auch die Deutsche Lufthansa hat einen A380 geordert. Die Auslieferung verzögert sich allerdings weiter. Die grösste deutsche Fluggesellschaft muss sich weiter gedulden. Die Financial Times Deutschland schreibt, dass der Termin für die Auslieferung des A380 an Lufthansa auf das Frühjahr 2010 verschoben werden musste. Ein konkretes Datum wird nicht genannt. Der neue Superflieger sorgte für einige Probleme bei Airbus. Die Auslieferungen der ersten Flugzeuge verzögerte sich wegen ungeahnten Schwierigkeiten immer wieder. Als erste Airline konnte Singapore Airlines vor zwei Jahren einen A380 in Betrieb nehmen. Sie bedient damit die Strecke Singapur-Sydney.

Lufthansa bekommt den neuen Superflieger später

Die Lufthansa soll gemäss eines Berichtes von "ftd.de" 15 Grossflugzeuge bestellt haben. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Zeitung, der Innenausbau des A380 sei sehr komplex, eine erste Maschine befinde sich zur Zeit allerdings bereits im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder. Dort wird bereits am Innenausbau gearbeitet. Weitere Flugzeuge vom Typ A380 werden zur Zeit in Toulouse für die Lufthansa zur Endmontage gebracht.

A380 soll auch nach Zürich kommen

Auch der Flughafen Zürich soll bald vom grössten Passagierflugzeug der Welt, dem Airbus A380 Besuch bekommen.  Zu Testzwecken fliegt der A380 am 20. Januar nach Zürich Kloten berichtet der "Tagi.ch".  Klappt alles dann möchte Singapore Airlines den A380 möglichst bald auch am Flughafen in Zürich einsetzen. Die Tests in Kloten sollen zeigen, ob es Probleme geben könnte. So muss getestet werden ob genügend Hindernisfreiheit auf dem Rollfeld besteht, die Betankung, Abfertigung usw. ein Problem darstellen könnte, berichtet  "tagi.ch". Gegenüber der Zeitung erklärte die Pressesprecherin Sonja Zöchling von der Flughafenbetreiberin Unique, gemäss ihren Berechnungen sollen sich keine Hindernisse für die Flüge des Airbus auf der Rollzone befinden. Dies soll nun auch noch in der Praxis bestätigt werden. Zur Verfügung gestellt wird der A380 von Airbus. Die Test sollen innerhalb von 24 Stunden durchgeführt werden. Die Tests sind ausserdem nötig, damit dem A380 von Bundesamt für Zivilluftfahrt eine Bewilligung für den Betrieb erteilt werden kann. Der Flughafen Zürich freut sich auf den neuen Superflieger. Gegenüber dem Tagi erklärte Sonja Zöchling, die Stimmung sei gut und alle seien froh, dass der Airbus A380 endlich komme. Für den Flughafen Zürich sei der A380 ein weiteres wichtiges Publikumsmagnet.
A380 gut für die Kasse der Airlines
Mit dem neuen Superflieger A380 möchte Singapore Airlines Geld sparen. Für die Passagiere habe der neue Superflieger fast nur Nachteile schreibt der Tagesanzeiger in einem Artikel mit dem Titel "A380: Gut für die Kasse, schlecht für die Kunden".  Damit die 471 Passagiere, welche an Bord des A380 Platz haben schnellstmöglich abgefertigt werden können muss die Infrastruktur am Flughafen Zürich ausgebaut werden. Auch die Warteräume müssten vergrössert werden, schliesslich haben an Bord des A380 gut doppelt soviele Passagiere Platz wie in einer Boeing 777. Gegenüber dem Tagesanzeiger erklärte der Aviatik-Experte Sepp Moser, er vermutet der A380 werde von Singapore Airlines aus Kostengründen eingesetzt, da sich der zweite Flug für die Strecke Singapur Zürich nicht füllen lässt. Ausserdem senkt der neue A380 die Kerosinkosten pro Passagier, und es können Gebühren gespart werden, da nur noch für ein Flugzeug bezahlt werden muss. Für die Passagiere bringt der A380 allerdings wenig Vorteile. So falle zum einen der zweite Flug auf der Strecke Zürich-Singapur weg und zum anderen dürfte es an Bord der A380 für die Fluggäste enger werden.