09.12.09 22:18 Alter: 2 yrs

Chef von Easyjet geht

Kategorie: News

Die Billigairline Easyjet wird bald einen neuen Chef bekommen. Laut Medienberichten, wird der bisherige Chef Andy Harrison Easyjet im Juni 2010 verlassen. Harrison ist seit vier Jahren Chef von Easyjet.

Wechsel im Management von Easyjet. Der bisherige Chef Harrison wird Easyjet Ende Juni verlassen und eine neue Herausforderung suchen. Einige Medien, wie das Handelsblatt spekulieren, dass der Abgang mit einer Auseinandersetzung zwischen dem Unternehmensgründer Stelios Haji-Ionnou und Harrison im letzten Jahr in Verbindung stehe. Die beiden waren sich nicht einige was für eine Wachstumsstrategie Easyjet verfolgen soll. Noch ist nicht klar, wer der zukünftige Chef bei Easyjet sein soll. Die Börse goutierte den Abgang überhaupt nicht. An der Börse in London verlor die Aktie von Easyjet teilweise bis zu sechs Prozent. Easyjet hat es auch im vergangenen Jahr geschafft profitabel zu arbeiten. Während andere Fluggesellschaften hohe Verluste einflogen, konnte Easyjet einen Gewinn bekannt geben. Doch das Management musste sich auch mit diversen negativen Dingen auseinandersetzen. So haben sich Anfangs Dezember in Berlin-Schönefeld gut 50 Mitarbeiter an einem Warnstreik beteiligt. Die Aktion wurde am Donnerstagmorgen am 3. Dezember von 5:30 bis 7:00 durchgeführt und führte zu diversen Verspätungen von Easyjetflügen. Betroffen waren laut ?Welt.de? Flüge nach Basel, Kopenhagen, Rom, Neapel und London. Als Grund für den Streik nannte verdi ein Konflikt bezüglich einer der Gründung eines Betriebsrates für die EasyJet-Mitarbeiter in Berlin Schönefeld. Die Gewerkschaft bezeichnete den Warnstreik als vollen Erfolg, betonte aber das nun Taten folgen müssen ansonsten behalte man sich weitere Streiks vor.

Lufthansa kämpft weiter um Passagiere

Die Auslastung bei der grössten deutschen Airline Lufthansa lässt nach wie vor viele Wünsche offen. Doch die Lufthansa konnte auch Positives mitteilen. So konnte die Lufthansa im November 145'000 Tonnen Fracht und Post transportieren.  Dies ist mehr als während dem November 2009. Damit erzielte die Lufthansa immerhin ein Wachstum um ein halbes Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kein berauschendes Ergebnis, aber immerhin ein Lichtblick. Vorallem wenn man bedenkt, dass die Frachtverkehr in letzter Zeit nur mit negativen Meldungen aufwarten konnte.
Nach wie vor kämpft die Lufthansa mit schlechten Auslastungswerten bei den Flugzeugen. Die Auslastung betrug im Schnitt gut 75 Prozent und ist damit etwa ein Prozent tiefer als im Vorjahr. Die absolute Passagierzahl konnte Lufthansa hingegen deutlich erhöhen. Diese Steigerung ist allerdings auf den grossen Akquirierungshunger der Airline zurückzuführen. In der letzter Zeit hatte die Lufthansa diverse Airlines, wie beispielsweise die British Midland oder auch die Austrian Airlines, übernommen. United Airlines kaufen ein Die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines soll laut Medienberichten bei Airbus einen Grossauftrag deponiert haben. Laut Focus.de bestellte United Airlines neue Flugzeuge für gut 6.5 Milliarden Dollar beim europäischen Flugzeughersteller. Ein französischer Fernsehsender berichtet,  die US-Airlines sei an Flugzeugen des Typs A350 interessiert. Eine offizielle Stellungsnahme zu einem möglichen Auftrag gab es von Airbus nicht. Für den Flugzeughersteller Boeing keine guten Nachrichten. Ausserdem hat der US-Flugzeughersteller mit weiteren Problemen zu kämpfen. So hat Ryanair laut Medienberichten die Verhandlungen über den Kauf von Flugzeugen von Boeing erst einmal auf Eis gelegt und eine Frist gesetzt. Sollte der Flugzeugbauer nicht in nächster Zeit auf die Bedingungen von Ryanair bezüglich Lieferung eingehen, so werde das Geschäft nicht zustande kommen.

Neue Flugverbindungen mit Ryanair

Gute Nachrichten für die Einwohner am Niederrhein. Der irische Billigflieger Ryanair nimmt in Weeze am Niederrhein zwei weitere Flugverbindungen in seinen Flugplan auf berichtet die ?Sueddeutsche Zeitung?. Ab dem März 2010 werden vom Niederrhein aus Flüge nach Lappeenranta in Südostfinnland und nach Szczecin in Polen. Die neuen Flugverbindungen werden zweimal in der Woche durchgeführt. Die bisher schon bestehenden Flugverbindungen von Ryanair in Weeze werden ausgebaut. Diese werden neu zwischen vier und zehn mal pro Woche durchgeführt. Von Weeze aus kann man bisher nach Girona, Ibiza, Malaga, Faro und Trapani fliegen. Air Berlin kann Passagierrückgang stoppen Der deutsche Fluganbieter Air Berlin hat es im November dieses Jahres geschafft die sinkenden Passagierzahlen zu stabilisieren. Im November dieses Jahres reisten 2.15 Millionen Passagiere mit Air Berlin. Dies entspricht einem Rückgang von 0.1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode berichtet das ?Handelsblatt?. Mit diesem Ergebnis kann Air Berlin durchaus zufrieden sein. In den letzten Monaten hatte Air Berlin, wie alle Fluggesellschaften mit sinkenden Buchungszahlen zu kämpfen. Trotzdem konnte Air Berlin auch während dieser Zeit profitabel arbeiten. Dies war allerdings vorallem auf die reduzierten Kosten zurückzuführen. Auch den Erlös konnte Air Berlin steigern. Der Erlös pro Sitzplatzkilometer betrug 5.24 Cent, gut 1.7 Prozent mehr als im November letzten Jahres. Air Berlin scheint im Vergleich mit anderen Airlines immer noch sehr gut positioniert. Auch der grösste deutsche Billigflieger hatte unter der Finanzkrise und den damit rückläufigen Buchungszahlen zu kämpfen konnte diese aber im grossen Ganzen gut verkraften. Ausserdem ist es Air Berlin gelungen bei den Geschäftsreisenden zu wachsen. Die günstigen Preise lockten  viele Geschäftsreisende von renomierten Airlines hin zum preiswerten Premiumflieger Air Berlin. Dies entspricht auf der zukünftige Strategie von Air Berlin. Air Berlin möchte in nächster Zeit vermehrt auf dem Innendeutschen Flugmarkt auftreten und auf wichtigen Verbindungen die Flugfrequenz erhöhen und damit vermehrt Geschäftsreisende als Kunden gewinnen. Die Lufthansa fühlt sich in einem wichtigen Marktfeld angegriffen und hat angekündigt auf die Attacke von Air Berlin scharf zu reagieren. Nebst Air Berlin hat auch die SAS, welche Schweden, Norwegen und Dänemark gehört, ihre Zahlen für den November vorgelegt. Gemäss ?Sueddeutsche.de? sanken die Passagierzahlen bei der SAS während des November um 11.3 Prozent, verglichen mit dem Vorjahr. Positiv war die Steigerung der Auslastung. So konnte der Ladefaktor, eine in der Flugbranche wichtige Kennzahl um 1.7 Prozent auf 67.2 Prozent gesteigert werden.