06.11.09 23:18 Alter: 3 yrs
Ryanair möchte weiter wachsen
Kategorie: News
Der Billigflieger Ryanair möchte weiter wachsen und spielt mit dem Gedanken mehr Flüge vom Lübecker Flughafen aus anzubieten. Ryanair möchte in nächster Zeit weiter wachsen.
Der Flughafen Lübeck möchte weiter wachsen. Der Eigentümer O'Leary kündigte an weiter auf eine Wachstumsstrategie zu setzen. Laut "Welt.de" verhandelt der Flughafen zur Zeit mit drei Investoren, welche für den ausgestiegenen Hauptgesellschafter Infratil einsteigen möchten. Namen wollte man allerdings keine nennen, meldet die Zeitung "Welt". Zur Zeit ist die Zukunft des Flughafen Lübeck sehr unsicher. Eigentlich sollte die Bürgerschaftssitzung heute über die Zukunft des Flughafen in Lübeck beraten. Die SPD möchte die Entscheidung allerdings um einen Monat vertagen. Ryanair kann sich laut dem Bericht von "Welt.de" durchaus vorstellen Lübek zu einer Basis zu machen. Allerdings fordert der Billigflieger müsste der Flughafen die Gebühren senken. Diese seien im Moment noch zu hoch. In Zukunft möchte Ryanair den Druck auf die grösste Fluggesellschaft von Deutschland weiter erhöhen. O'Leary erklärte Ryanair wachse stetig, während die Lufthansa zunehmend Fluggäste verliere. Der Airline-Chef ist überzeugt, dass die Lufthansa weder die Niedrigpreise von Ryanair, noch deren Garantie keinen Kerosinzuschlag zu verlangen schlagen könne.
In Deutschland ist Ryanair in den letzten Jahren stark gewachsen. Nach eigenen Angaben betrug das Passagierwaachstum in diesem Jahr 20 Prozent. In Lübeck seien die Zahlen noch stärker angestiegen. Das Wachstum soll hier bis Ende August gar 38 Prozent betragen haben berichtet die Zeitung "Welt.de". Nur schon in diesem Jahr hat Ryanair von 51 neue Strecken für Deutschland angekündigt.
Während andere Airlines mit sinkenden Passagierzahlen zu kämpfen haben soll Ryanair auch in diesem Jahr gewachsen sein. Ryanair ist bisher einer der wenigen Gewinner der Wirtschaftskrise. Laut eigenen Angaben ist Ryanair trotz Wirtschaftskrise gewachsen. Auch im 2009 sind die Passagierzahlen von Ryanair sprunghaft angestiegen. Die gesteigerten Passagierzahlen musste sich der irische Billigflieger allerdings teuer erkaufen. Mittlerweile stosse die Billigairline an ihre Grenzen berichtet die "faz.net". Trotz einem Anstieg der Passagierzahlen um 15 Prozent sank der Umsatz bei Ryanair. Ein Zeichen dafür, dass die Fluggesellschaft die Ticketpreise drastisch reduziert hatte. Die spannende Frage wird sein, wie lange Ryanair dieses tiefe Preisniveau durchhalten kann. Möglicherweise basiert die Strategie des Billigfliegers darauf Konkurrenten aus dem Markt zu drängen um weiter an Marktanteilen gewinnen zu können. Laut "n-tv.de" steckt Ryanair zur Zeit in schwierigen Verhandlungen mit dem Flugzeugbauer Boeing. Der Chef dder irischen Fluggesellschaft drohte dem US-Flugzeugbauer mit der Stornierung von Optionen sollten bis zum Jahresende keine Einigung erzielt worden sein. Die Flugzeugflotte von Ryanair besteht zur Zeit ausschliesslich aus Flugzeugen von Boeing. Da alle Flugzeuge vom gleichen Hersteller kommen können Kosten eingespart werden.