04.11.09 23:25 Alter: 2 yrs
Swiss erwirtschaftet Gewinn
Kategorie: News
Die Schweizerische Fluggesellschaft Swiss wird als einzige Lufthansa-Tochter eine positive Bilanz erzielen in diesem Jahr.
Die Flugbranche kriselt zur Zeit gewaltig und ist einer so tiefen Krise wie noch nie. Doch die Schweizer Airline Swiss wird es auch in diesem Jahr schaffen schwarze Zahlen zu schreiben. Dies schreibt die "Handelszeitung" in ihrer neusten Ausgabe. Etwas weniger positiv sieht es bei der Lufthansa aus. Die hat immer noch mit Problemen zu kämpfen. An einer Pressekonferenz erklärte Swiss Chef Hohmeister, das 3. Quartal sei positiv und so werde wohl das ganze Jahr aussehen, berichtet die "Handelszeitung".
Lufthansa hat grössere Probleme
Der deutschen Lufthansa und anderen Tochter-Unternehmen geht es nicht ganz so gut wie der Swiss. Die grösste deutsche Fluggesellschaft hat mit diversen Problemen zu kämpfen. Die Lufthansa hat sich deshalb dazu entschlossen einige unrentable kleinere Regionalflugzeuge auszumustern. Ausserdem möchte die Airline bei den Personalkosten weiter sparen. Geplant ist eine Personalreduktion um gut 10 Prozent. Nicht alle Lufthansa Tochter-Gesellschaften laufen so gut wie die Swiss. Sorgen bereitet dem Mutterkonzern vorallem erst kürzlich erworbene Austrian Airlines und die britische BMI. Bei beiden Tochter-Airlines dürften in nächster Zeit diverse Restrukturierungsmassnahmen umgesetzt werden.
Prognosen für das kommende Jahr möchte der Swiss Chef nicht wagen. Kündungen sei allerdings kein Thema. Die Swiss möchte aber weiter Kosten einsparen. Gut möglich, dass die Swiss im kommenden Jahr sogar neue Destinationen in ihren Flugplan integriert. Laut "Handelszeitung" könnte die Swiss im kommenden Jahr durchaus auch nach Peking oder Bangalore, Kalutta oder Madras fliegen. Ob die Swiss weitere Flugstrecken aufnehmen wird hängt wohl von der Entwicklung der globalen Wirtschaft ab.
Zusatzgebühren kein Thema
In letzter Zeit haben auch zahlreiche renomierte Airlines neue Gebühren eingeführt. Bei den Billigairlines ist es schon lange üblich, für Gepäckstücke und weitere Dienstleistungen Extragebühren zu erheben. Für die Swiss kommt dies allerdings nicht in Frage. Die Fluggesellschaft möchte weiter an All-Inklusive Preisen festhalten und die Kunden nicht mit mühsamen Extrakosten belasten. Swiss-Chef Hohmeister erklärt laut der "Handelszeitung" er sehe keinen Grund etwas an der bisherigen Politik zu ändern.