08.11.09 16:39 Alter: 3 yrs

Weniger Buchungen in der First- oder Business-Klasse

Kategorie: News

Die goldenen Zeiten sind in der Flugbranche schon lange vorbei. Den Fluggesellschaften weht ein eisiger Wind entgegen. Sorgen bereiten den Airlines vorallem die zurückgehenden Buchungszahlen in der First- und Business-Klasse

Die Wirtschaftskrise macht sich auch bei den Fluggesellschaften bemerkbar. Immer mehr Firmen sparen bei den Flugtickets und lassen ihre Mitarbeiter nur noch wenn nötig fliegen und wenn dann in der Economy-Class. Auch die Swiss bekommt diesen Trend zu spühren. Nun sollen Kosten gespart werden um die Lage weiterhin unter Kontrolle zu halten. Trotz der schwierigen Situation. Der schweizerischen Swiss geht es wesentlich besser als vielen anderen Airlines. So sank der operative Gewinn zwar in den ersten neun Monaten um 70 Prozent ein. Immerhin konnte die Swiss allerdings überhaupt noch einen Gewinn einfliegen. Das können längst nicht alle Airlines in diesem Jahr von sich behaupten - Im Gegenteil. Sorgen bereitet der Swiss vorallem der Rückgang der Geschäftsreisenden. In einem Communiqué am Donnerstag schreibt die Swiss, dass immer mehr Passagiere Economy fliegen statt First- oder wenigsten Businessklasse. Für die Fluggesellschaft ist dies deutlich weniger attraktiv, sind doch die Gewinnmargen in der Businessklasse deutlich höher als in der Economy. Zudem stellt sich die Frage wie es mit den Flugpreisen weitergeht, sollte die Wirtschaftskrise dann wirklich einmal vorbei sein. Zur Zeit kennen die Preise nur eine Richtung- nach unten. Die Fluggäste gewöhnen sich langsam daran und es dürfte nicht wirklich einfach werden die Preise nach der Krise wieder zu erhöhen. Der Trend geht seit einigen Jahren sowieso Richtung Billigflieger. Die Swiss möchte vorerst die Krise gut überstehen und versucht weiter die Kosten zu senken. Die Kapazitäten sollen leicht verringert werden um das Angebot auf die gesunkene Nachfrage anzupassen. Gegenüber dem ursprünglichen Flugplan hat die Swiss das Angebot in den ersten neun Monaten um gut fünf Prozent gekürzt meldet die "NZZ". Auch die Lufthansa, der Mutterkonzern der schweizerischen Swiss kämpft mit Problemen. Die Nachfrage hat sich deutlich reduziert und so musste die deutsche Lufthansa für die ersten neuen Monate einen Verlust bekannt geben. Dieser belief sich auf 32 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor konnte die Lufthansa während diesem Zeitraum noch einen Gewinn von 529 Millionen Euro einfliegen berichtet die "NZZ".